Fußbodenheizung – Vorurteile und Fakten

Fußbodenheizung -

Für viele ist sie das Beste seit es Wärme gibt: die Fußbodenheizung. Sauber, sicher, wohlig warm. Schon die alten Römer wussten diesen Komfort zu schätzen. Andere haben Bedenken. Die vermeintlichen Probleme mit der Fußbodenheizung reichen vom angeblichen Mehrverbrauch des Kühlschrankes bis hinunter zu, nun ja: Käsefüßen. Welche Vorbehalte sind berechtigt und was gehört ins Reich der Legende?

Ist die Fußbodenheizung zu teuer?

Fangen wir beim Kühlschrank an: Moderne Kühlschränke sind gut isoliert. Sie verbrauchen nicht mehr, wenn sie auf geheiztem Boden stehen.

Auch die Anschaffung und der Betrieb sind nicht teurer als bei herkömmlichen Heizungen. Wichtig ist es, verschiedene Angebote einzuholen. Häufig werden Fußbodenheizungen wegen ihres Mehrwertes zu höheren Preisen angeboten, die nicht gerechtfertigt sind. Die Betriebskosten liegen in der Regel sogar deutlich unter denen für Radiatorheizungen. Weil die Wärme von unten kommt, wird sie eher wahrgenommen. Man kann die Raumtemperatur rund 2 Grad niedriger halten – bei gleichem Wohlfühleffekt.

Wichtig: Der richtige Tarif. Damit lässt sich zusätzlich viel Geld sparen. Aber Achtung: Tarif und Heizung müssen auch wirklich zusammenpassen. Prüfen Sie daher genau, woher die Wärme aus Ihrem Fußboden kommt: Gas oder Strom, Heizstrom oder Normalstrom? Im Zweifelsfall weiß der Netzbetreiber Bescheid. Wir sind auf jeden Fall sicher: Unser Nachtspeicherstrom ist für alle elektrischen Fußbodenheizungen geeignet, die mit Heizstrom betrieben werden. Sie haben eine wasserführende Fußbodenheizung, die per Wärmepumpe versorgt wird? Dann ist unser Wärmepumpenstrom die richtige Wahl.

Wahr ist auch: Eine Nachrüstung ist nicht ohne. Hier kommt es sehr darauf an, welches System verwendet werden soll. Der Fachbetrieb kann hier beraten.

Geht jeder Bodenbelag? Und was ist, wenn sie undicht wird?

Ein weiterer Vorwurf: Fußbodenheizungen reagieren nur langsam. Es dauert länger, den Raum aufzuheizen oder abzukühlen. Das stimmt meistens, muss aber nicht dramatisch sein und lässt sich zudem je nach System vermeiden.

Auch wird immer wieder behauptet, Fußbodenheizungen ließen sich nicht mit jedem Fußbodenbelag kombinieren. Grundsätzlich sind alle Arten von Bodenbelägen möglich, bei einzelnen Materialien freilich ist Vorsicht geboten. Hier gilt: gut planen und professionellen Rat einholen.

Und das Schreckgespenst des Wasserschadens? Ist vor allem ein Schreckgespenst. Denn solche Schäden durch eine Fußbodenheizung sind sehr selten. Fachgerechte Installation und hochwertige Materialien bieten hohe Sicherheit.

Ist die Fußbodenheizung schlecht für die Beine?

Immer wieder taucht auch das Gerücht auf, der gewärmte Boden sei schlecht für die Venen und fördere Thrombosen. Dafür gibt es aber keinerlei Belege. Moderne Systeme gelten diesbezüglich als völlig unbedenklich.

Ach ja – und die Käsefüße? Was auch immer der Grund sein mag, die Fußbodenheizung ist es nicht. Erstens reicht die Temperatur dafür nicht aus und zweitens kann man auf behaglich warmen Boden barfuß oder strümpfig laufen – beides eher gut gegen Schweißfüße.


Zurück zur Übersicht
Nachtspeicherheizung
Wärmepumpe
Benötigen Sie Hilfe zur Tarif-Berechnung?
Welche Art Heizstrom nutzen Sie?
Haben Sie einen eigenen Zähler für Heizstrom?
Haushaltsstrom
Heizstrom
Ihr Zähler für Heizstrom hat nur ein Zählwerk und unterscheidet nicht nach HT (Hochtarif, meist tags) und NT (Niedertarif, meist nachts)
Haushaltsstrom
Heizstrom
Ihr Zähler für Heizstrom hat zwei Zählwerke und unterscheidet nach HT (Hochtarif, meist tags) und NT (Niedertarif, meist nachts)
Haushaltsstrom und Heizstrom in einem Zähler
Sie haben nur einen Zähler, der den Verbrauch für Haushalts- und Heizstrom gemeinsam erfasst.
Ihr Zähler für Heizstrom hat nur ein Zählwerk und unterscheidet nicht nach HT (Hochtarif, meist tags) und NT (Niedertarif, meist nachts)
Ihr Zähler für Heizstrom hat zwei Zählwerke und unterscheidet nach HT (Hochtarif, meist tags) und NT (Niedertarif, meist nachts)
kWh
kWh