Heizkosten senken: 5 Tipps mit großer Wirkung

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Um die Heizkosten spürbar zu senken, gibt es – neben dem Einbau einer neuen Heizung oder dem Dämmen des ganzen Hauses – auch einfache Mittel. Schon kleine Tricks können große Wirkung haben, Heizkosten senken und bares Geld einsparen.

Heizen verbraucht am meisten Energie – Heizkosten senken ist gar nicht schwierig

Die neuesten effizienten Elektrogeräte, Energiesparlampen, abschaltbare Steckdosenleisten, LED-Leuchten und mehr: Es wird oft vieles getan – und angeschafft -, um den Energieverbrauch im Haushalt zu senken. Tatsache ist: Am meisten Energie verschlingt in der Regel das Heizen.

Empfehlungen wie eine Sanierung der Immobilie, etwa durch Dämmung und neue Fenster, oder die Anschaffung einer neuen Heizung sind gut gemeint – die Umsetzung freilich ist recht kostspielig. Zunächst einmal lässt sich beim Heizkosten senken auf Kniffe zurückgreifen, die nichts oder wenig kosten. Andere Maßnahmen belasten zwar zunächst die Haushaltskasse, amortisieren sich aber häufig recht rasch.

Heizkosten senken – mit diesen 5 Tipps:

  • Alles eine Frage der Einstellung: Vorlauftemperatur optimal einstellen
    Meist werden Heizkörper nicht auf maximale Leistung gestellt. Darum bietet sich an, die Vorlauftemperatur am Heizkessel zu senken. Das senkt auch die Heizkosten. Mit einer langen Nachtabsenkung lassen sich zusätzlich Kosten sparen.
  • Für mehr Ausgeglichenheit: Auf den hydraulischen Abgleich achten
    Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper gleich stark erhitzt werden. Das lässt sich über ein Ventil am Heizkörper regulieren – eine Kleinigkeit für eine Fachkraft
  • Wenn die Pumpe nicht mehr mitmacht: Ist die Heizungspumpe veraltet?
    Acht von zehn Heizungspumpen in Deutschland gelten als veraltet. Die Folge: Unnötig hohe Heizkosten. Bis zu 90 % des Energiebedarfs lassen sich mit einer neuen Pumpe einsparen, sagen Experten. Die Installation kann sich so schnell bezahlt machen.
  • Reicher dank Speicher: Der richtige Warmwasserspeicher spart Geld
    Ein heißer Tipp: Ein Warmwasserspeicher hält warmes Wasser vorrätig, so dass die Heizung nicht permanent laufen muss. Das schont Material und Geldbeutel. Bei Bedarf leitet der Speicher das heiße Wasser weiter. Die richtige Größe des Speichers richtet sich nach der Anzahl der Personen im Haushalt.
  • Manchmal muss es ein Neuer sein: Alte Heizkessel fressen Energie
    Ist die Zeit für den Alten gekommen? Sicher: Ein neuer Heizkessel ist nicht billig. Er kann sich aber bezahlt machen. Moderne Heizkessel arbeiten so effektiv, dass die Kostenersparnis signifikant sein kann. Als Faustregel gilt: Nach 15 Jahren sollte der Alte raus. Viele Kessel, die seit über 30 Jahren Dienst tun, müssen inzwischen sogar laut Gesetz ausgetauscht werden. Wie alt der Heizkessel tatsächlich ist, zeigt das Typenschild oder auch das Protokoll des Kaminkehrers.
  • Extra-Tipp: Ob Haushaltsstrom oder Heizstrom – mit dem richtigen Tarif lässt sich zusätzlich viel Geld sparen. Denn allzu oft bezahlen Verbraucher weit mehr als nötig. Hier finden Sie günstige Tarife für Haushaltsstrom und Heizstrom.
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