Heizstrom-Anbieter: Vergleichen lohnt sich

Heizstrom-Anbieter -

Immer mehr Stromanbieter bieten spezifische Tarife für Heizstrom an. In diesem Ratgeber-Artikel erklären wir Ihnen, was man eigentlich unter „Heizstrom“ versteht, wann Heizstrom für Sie infrage kommt und wie Sie durch einen Heizstrom-Anbieter-Wechsel viel Geld sparen können.

Was ist Heizstrom?

Wenn Wärme mit einem strombetriebenen Gerät erzeugt wird, spricht man von Heizstrom. Die Energie zur Wärmeerzeugung wird dabei sozusagen direkt aus der Steckdose bezogen, dies ist zum Beispiel beim Heizen mit Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen der Fall. Heizstrom ist das Pendant zum normalen Haushaltsstrom und wird häufig auch als „Wärmestrom“ bezeichnet.

Verbreitung von Wärmestrom in Deutschland

In vielen Neubauten in Deutschland wurden in den letzten Jahren Wärmepumpen installiert. Laut dem Statistischen Bundesamt heizen dadurch mehr als 33,2% der Neubauten in Deutschland mit Wärmestrom – Eine beachtliche Anzahl! Den deutschen Wärmestrom-Spitzenplatz belegt übrigens Essen mit einer Anzahl von mehr als 60.000 Stromheizungen.

Wer kann mit Wärmestrom heizen?

Wenn bei Ihnen im Haus oder in der Wohnung eine Wärmepumpe oder einer Speicherheizung installiert wurde, können Sie von günstigen Heizstrom-Tarifen profitieren.

Eine Wärmepumpe entzieht der Außenluft, der Erde oder dem Grundwasser Wärme-Energie und führt die Energie dem Heizungswasser hinzu. Durch ihren hohen Wirkungsgrad sind Wärmepumpen aus ökologischer und finanzieller Sicht sehr sinnvoll. Interessant: Aus einem Kilowatt Strom erzeugt die Wärmepumpe stolze vier Kilowatt Heizenergie!

Eine Nachtspeicherheizung wandelt mit Heizelementen Strom in Wärme-Energie um und sorgt dafür, dass die Wärme je nach Bedarf tagsüber genutzt werden kann. Der Speicher wird über Nacht mit Wärmestrom aufgeladen. Bestenfalls wird dafür günstigerer Nachtstrom genutzt.

Preisvergleich der Heizstrom-Anbieter lohnt sich oft

Bis vor einiger Zeit waren Wärmestrom-Verbraucher an den lokal ansässigen Stromanbieter und dessen Wärmestrom-Tarife gebunden. Nach einer Untersuchung des Bundeskartellamts können Privatkunden jedoch seit Herbst 2010 endlich selbst verschiedene Heizstrom-Tarife vergleichen und den Anbieter frei wechseln – und der Preisvergleich lohnt sich meist erheblich!

Bei einem Vergleich hat ein Verbraucherportal der Strombranche zum Beispiel ermittelt, dass Haushalte bei einem Stromanbieterwechsel, abhängig von Ihrem genauen Stromverbrauch, im Schnitt mehr als 250 Euro für Ihren Wärmestrom sparen können. Auch die Stiftung Warentest empfiehlt Verbrauchern den sorgfältigen Vergleich mehrerer Heizstrom-Tarife. Laut ihren Informationen kann ein Wechsel des Heizstrom-Anbieters mit mehreren hundert Euro pro Monat positiv zu Buche schlagen. Informieren Sie sich jetzt über unsere günstigen Heizstrom-Tarife – Und sparen Sie sich das böse Erwachen beim Ablesen vom Stromzähler!

Zähler-Varianten bestimmen Tarif der Heizstrom-Anbieter

Ein Blick in den Keller oder Anschlussraum ist für den Strom-Tarif entscheidend: Nur so finden Sie heraus, ob Ihr Haus oder Ihre Wohnung mit einem Eintarifzähler oder einem Doppeltarifzähler ausgestattet ist. Je nach vorhandenem Stromzähler-Typ kann Ihr Heizstrom-Anbieter unterschiedliche Tarife anbieten: Beim sogenannten Doppeltarifzähler werden die Heizkosten nach einem Hochtarif (HT) und einem günstigeren Niedertarif (NT) berechnet. In diesem Fall können Verbraucher meist noch mehr Stromkosten sparen, wenn sie mehr Kilowattstunden Strom im günstigen Niedertarif verbrauchen. Bei einem Eintarifzähler zahlen Sie den ganzen Tag den gleichen (meist höheren) Preis pro Kilowattstunde Strom.

Fazit: Ein Preisvergleich der Heizstrom-Anbieter lohnt sich! Wechseln Sie jetzt den Heizstrom-Anbieter und sparen Sie unnötige Kosten für Ihren Wärmestrom!

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