Heizungs-Check – Hilfe gegen die größten Energie-Verschwender

Energie sparen -

Wer will schon Energie verschwenden? Häufig werden energetisch günstige neue Geräte angeschafft, es wird an Dämmung und Verbrauch gedacht, selbst der Standby-Modus kommt auf die rote Liste – nur die Heizung gerät darüber leicht in Vergessenheit. Heizen muss man eben. Dabei kann gerade die Heizung eine ganze Menge Energie verschwenden – vom Kessel bis zum Thermostat. Was da hilft? Ein Heizung-Check vom Fachmann.

Die häufigsten Ursachen für unnötigen Energie-Verbrauch bei der Heizung

Ganz oben auf der Liste der energetischen Schwachstellen bei der Heizung stehen

  • zu große Heizkessel
  • schlecht eingestellte Brenner
  • ungeregelte Heizungspumpen
  • veraltete Thermostate

Was ist ein Heizungs-Check?

Hilfe bietet der vom Fachmann durchgeführte Heizungs-Check. Die Heizung wird von A bis Z genau untersucht und eventuelle Schwachstellen werden aufgezeigt. Dabei geht es ganz genau zu, denn: Der Heizungs-Check ist nach DIN standardisiert. Untersucht werden in der Regel

  • Abgasverlust
  • Wärmeverlust
  • Brennwertnutzung
  • Dimensionierung des Kessels
  • Regelung des Kessels
  • Hydraulischer Abgleich
  • Dimensionierung der Pumpe
  • Dämmung der Leitung
  • Regelungen der Heizkörper

Was kostet der Heizungs-Check – und was bringt er?

Nach einem Punkte-System bewertet der Fachmann die Heizung und legt Optimierungspotenzial offen. Ein Heizungs-Check dauert laut VdZ, dem Spitzenverband für Gebäudetechnik, für ein Einfamilienhaus rund 60 Minuten und sollte nicht mehr als 100 Euro kosten. Eine Ausgabe, die sich bald bezahlt machen kann – schließlich verbraucht die Heizung in einem normalen Haushalt bei weitem die meiste Energie. Da sollte sie nicht noch mehr Kosten verursachen, als unbedingt nötig.

Heizungs-Check bei Elektro-Heizungen

Nachtspeicheröfen sind weitgehend wartungsfrei. Schornsteinfeger, Tankreinigung, Entlüftung – alles kein Thema. Es empfiehlt sich allerdings, die Öfen vor der Heizsaison zu entstauben. Reinigung und Pflege der Nachtspeicherheizung können meist selbst erledigt werden. Mitunter entstehen beim ersten Einsatz im Herbst Gerüche durch schwelenden Staub. Haben die Öfen Lüfter, so sollten diese ab und an auf Ihre Beweglichkeit hin überprüft und bei Bedarf geschmiert werden.

Elektrisch betriebene Zentralheizungen und Wärmepumpen sollten jährlich gewartet werden. Generell gilt: Heizungs-Check und Wartung sorgen für Sicherheit und optimale Effizienz der Heizanlage und helfen, Geld zu sparen.

Beim Heizen mit Strom gilt das natürlich ganz besonders auch für die richtigen Heizstrom-Tarife


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