Mit Wärmestrom clever heizen

Wärmestrom -

Es gibt unterschiedlichste Methoden, um ein Zuhause zu beheizen. Dabei lassen sich verschiedene Heizungstyp (z.B. Wärmepumpe, Gasheizung …) und Energieträger (z.B. Gas, Kohle, Holzpellets, Strom …) unterscheiden. Ein möglicher Heizungs-Energieträger ist der sogenannte „Wärmestrom“. In diesem Ratgeber-Artikel erklären wir Ihnen, was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt, wann Wärmestrom für Sie infrage kommt und von welchen besonderen Tarifen Sie profitieren können.

Was ist Wärmestrom?

Wie der Name schon vermuten lässt, nutzt man Wärmestrom, um ein Gebäude zu beheizen, zum Beispiel mittels einer Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe. Die Energie zur Wärmeerzeugung wird dabei sozusagen direkt aus der Steckdose bezogen. Oftmals wird anstelle von „Wärmestrom“ auch von Heizstrom gesprochen.

Wann kommt Wärmestrom für Sie infrage?

Wärmestrom kommt für Sie infrage, wenn Sie folgende Heizungstypen bei sich im Haus oder in der Wohnung installiert haben:

Wärmepumpen: Wärmepumpen benötigen für die Erzeugung von Wärme lediglich Strom für den Pumpbetrieb. Dabei wird der Außenluft, der Erde oder dem Grundwasser Wärme entzogen und ans Heizungswasser abgegeben.

• Eine Nachtspeicherheizung: Bei einer Nachtspeicherheizung wird der Speicher über Nacht mit Heizstrom aufgeheizt. Dabei wandeln Heizelemente Strom in Wärme um und sorgen dafür, dass die Wärme je nach Bedarf tagsüber genutzt werden kann. Im besten Fall wird für die Aufheizung über Nacht günstigerer Nachtstrom genutzt.

Wie verbreitet ist Wärmestrom in Deutschland?

In Deutschland werden derzeit ca. 4% der Haushalte mit Strom beheizt. Das sind immerhin rund 1,7 Millionen Haushalte. Andere beliebte Energieträger sind zum Beispiel Erdgas, Öl und Fernwärme. Doch die neue Versorgung mit Wärmestrom befindet sich auf dem Vormarsch. So heizen laut Informationen des Statistischen Bundesamts derzeit mehr als 33,2% der Neubauten in Deutschland mit Strom.

Wärmestrom: Mit dem richtigen Tarif viel Geld sparen

Früher waren Privatkunden bei der Wahl des Wärmestrom-Anbieters an den Tarif des regionalen Energie-Erzeugers gebunden. Diese Regelung wurde nun abgeschafft, sodass Sie sich frei zwischen allen deutschen Wärmestrom-Anbietern entscheiden können. Vergleichen und wechseln lohnt sich: Laut Informationen von Stiftung Warentest können Privatkunden durch einen Wechsel in vielen Regionen mehrere hundert Euro sparen. Informieren Sie sich jetzt über unsere günstigen Wärmestrom-Tarife! Mit unseren Preisen bleiben Sie kuschelig warm – Ohne zu viel zu zahlen!

Unterschied zwischen Doppel- und Eintarifzählern

Welcher Wärmestrom-Tarif genau für Sie infrage kommt, hängt unter anderem von dem bei Ihnen installierten Strom-Zähler ab. Haus oder Wohnung sind entweder mit einem Eintarifzähler oder einem Doppeltarifzähler ausgestattet. Bei einem Eintarifzähler wird zu jeder Tages- und Nachtzeit der gleiche Preis pro Kilowattstunde Verbrauch berechnet. Beim sogenannten Doppeltarifzähler kann der Verbrauch nach einem Hochtarif (HT) und einem günstigeren Niedertarif (NT) berechnet werden. Im letzteren Fall können die Kunden meistens noch mehr Geld bei der Energie-Versorgung Ihrer Heizung sparen.

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