Senken Sie Ihre Nebenkosten: 10 Energiespar Tipps für Ihren Haushalt

Energie sparen -

Es ist nicht kompliziert: Schon mit einigen kleinen Veränderungen lassen sich im Haushalt der Energieverbrauch und damit die Kosten oft deutlich drücken. Man vergisst es nur so leicht. Darum der wichtigste Tipp vorab: Wenn Sie wirklich Ihren Energieverbrauch und dadurch auch Ihre Nebenkosten senken wollen, fangen Sie am besten gleich an. Und bleiben Sie dran – mit diesen Energiespar Tipps sollte es klappen.

Energieverbrauch und Nebenkosten im Haushalt senken – mit diesen 10 Energiespar Tipps kein Problem

  1. Wohlige Wärme in der Wohnung: Geizen Sie beim Heizen – ohne zu frierenSie sparen schon rund 6 % Energie, wenn Sie die Heizung nur um 1 Grad herunterdrehen! Ein Pulli kann sich also schnell bezahlt machen. Heizen verbraucht anteilig die meiste Energie. Eine richtig eingestellte und gut entlüftete Heizung und unverstellte Heizkörper sollten dabei selbstverständlich sein. Was viele nicht wissen: Es ist mitunter günstiger, die Heizung bei Abwesenheit laufen zu lassen, als nach der Rückkehr die Räume wieder von neuem aufzuheizen. Wichtig: Wenn Sie mit Strom heizen, kann der richtige Tarif Ihnen helfen, womöglich mehrere hundert Euro zu sparen – pro Jahr!
  2. Auf Durchzug stellen: Lüften Sie kurz (und im Sommer etwas länger) – aber heftig
    Inzwischen hat es sich herumgesprochen: Bei abgedrehter Heizung die Fenster zum Lüften ganz öffnen und Durchzug schaffen – das ist am effektivsten. Aber wie lange soll man lüften? Dafür gibt es nun Richtwerte. Im Dezember, Januar und Februar: 5 Minuten. Im März und November: 10 Minuten. April und September: 15 Minuten. Mai und Oktober: 20 Minuten. Juni, Juli und August: 25 Minuten. Also: Je wärmer es draußen ist, desto länger dauert der Luftaustausch – vertrauen Sie unseren Energiespar Tipps.
  3. Wenn Rohre zu viel Wärme geben: Isolieren ist günstig – und lohnt sich
    Heizungsrohre, die nicht ausreichend isoliert sind, geben viel Wärme ab. So viel Wärme, dass sich die Kosten dafür im Jahr auf ein paar hundert Euro summieren können. Eine Dämmung empfiehlt sich also unbedingt und amortisiert sich oft zügig. Was häufig unbekannt ist: Mangelnde Dämmung kann sogar eine Ordnungswidrigkeit darstellen.
  4. Lieber klein und fein: Zu große Haushaltsgeräte brauchen viel Platz – und Energie
    Nicht jeder Haushalt benötigt einen Kühlschrank wie eine Großkantine. Auch Waschmaschinen können Überkapazitäten haben. Je größer das Gerät, desto größer ist in der Regel der Verbrauch. Achten Sie bei der Anschaffung auf die richtige Größe: 100 bis 160 Liter Fassungsvermögen beim Kühlschrank reichen in der Regel für einen 1- bis 2-Personenhaushalt. Für jede weitere Person werden etwa 50 Liter zusätzlich benötigt. Bei der Waschmaschine genügt meist ein Fassungsvermögen von rund 5 Kilogramm.
  5. Ein A ist am besten: Kühlschrankkauf mit kühlem Kopf – das zahlt sich aus
    Der Kühlschrank läuft Tag und Nacht und verbraucht entsprechend viel Energie. Es empfiehlt sich daher, ein modernes Gerät der Effizienzklasse A (vormals A+++) anzuschaffen. Platzieren Sie Kühlschrank und Gefriertruhe an möglichst kühlen Orten im Haus und nicht in der Nähe von Herd oder Heizung. Wichtig ist auch die richtige Temperatur: Ideal sind 6 Grad beim Kühlschrank und minus 18 Grad beim Gefrierschrank. Regelmäßiges Abtauen spart zusätzlich erheblich Strom. Und: Je mehr und je gleichmäßiger der Kühlschrank befüllt ist, desto effizienter arbeitet er.
  6. Kochen mit weniger Kosten: Deckel drauf – kein Geld verdampfen
    Gemeinsame Mahlzeiten sind schön und haben Vorteile. Aus energetischer Sicht sparen sie Energie. Denn wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, verbraucht das unnötig Strom. Dabei gilt: Ein Induktionsherd ist am sparsamsten. Wer einen Deckel auf den Topf tut, spart rund 25 % Energie. Wenn man lediglich kochendes Wasser braucht – etwa für einen Tee – dann ist der Wasserkocher schneller und sparsamer als der Herd. Achten Sie auch darauf, dass der Wasserkocher regelmäßig entkalkt wird.
  7. Sie macht den Abwasch: Die Spülmaschine spült – und spart
    Eine Spülmaschine ist praktisch – und sie verbraucht weniger heißes Wasser als ein Mensch, der die gleiche Menge Geschirr von Hand abspült. Aktuelle Geräte arbeiten besonders sparsam und effizient. Schalten Sie die Maschine immer erst ein, wenn sie wirklich voll ist.
  8. Ruhig mal runterschalten: Waschen bei 40 Grad schont Wäsche – und Geldbeutel
    Moderne Maschinen, leistungsfähige Waschmittel und meist nur gering verschmutzte Kleidung: So gut wie immer reicht eine Wäsche bei 40 Grad. Sparprogramme und volle Beladung der Maschine helfen zusätzlich, sparsam mit Energie umzugehen.
  9. Rechtzeitig den Stecker ziehen: Ladegeräte verbrauchen Energie – auch ungenutzt
    Mobiltelefon, elektrische Zahnbürste, Notebook oder mobile Boxen: Viele unserer Geräte müssen regelmäßig aufgeladen werden. Aus Bequemlichkeit lässt man sie oft dauerhaft angeschlossen. Das kostet bares Geld. Machen Sie dem unnötigen Stand-by-Modus ein Ende. Ziehen Sie nach dem Aufladen das Netzgerät ab, nur dann wird wirklich kein Strom mehr verbraucht. Auch TV und andere Geräte fressen unnötig Strom, wenn sie nicht ganz ausgeschaltet sind. Abschaltbare Steckerleisten in Büro und Wohnzimmer helfen Ihnen darüber hinaus, keine Energie mehr zu verschwenden.
  10. Eine heiße Birne muss nicht sein: Lampen sollen leuchten – nicht heizen
    Sie sind in vielen Haushalten noch zu finden: alte Glühbirnen. Was viele nicht wissen: Nur 5 % der Energie verwandeln Glühbirnen in Licht, den Rest strahlen sie als Wärme ab. Halogenleuchten sind da schon effektiver und Energiesparlampen sind noch besser – stehen wegen ihres Quecksilbergehaltes aber in der Kritik. Am besten sorgen Sie mit LED-Lampen für Licht: Die Leuchten halten bis zu 50mal länger als Glühbirnen und verbrauchen dabei nur etwa 10 % der Energie. Der höhere Anschaffungspreis macht sich so bald bezahlt.
Quelle: Focus.de
Zurück zur Übersicht
Nachtspeicherheizung
Wärmepumpe
Benötigen Sie Hilfe zur Tarif-Berechnung?
Welche Art Heizstrom nutzen Sie?
Haben Sie einen eigenen Zähler für Heizstrom?
Haushaltsstrom
Heizstrom
Ihr Zähler für Heizstrom hat nur ein Zählwerk und unterscheidet nicht nach HT (Hochtarif, meist tags) und NT (Niedertarif, meist nachts)
Haushaltsstrom
Heizstrom
Ihr Zähler für Heizstrom hat zwei Zählwerke und unterscheidet nach HT (Hochtarif, meist tags) und NT (Niedertarif, meist nachts)
Haushaltsstrom und Heizstrom in einem Zähler
Sie haben nur einen Zähler, der den Verbrauch für Haushalts- und Heizstrom gemeinsam erfasst.
Ihr Zähler für Heizstrom hat nur ein Zählwerk und unterscheidet nicht nach HT (Hochtarif, meist tags) und NT (Niedertarif, meist nachts)
Ihr Zähler für Heizstrom hat zwei Zählwerke und unterscheidet nach HT (Hochtarif, meist tags) und NT (Niedertarif, meist nachts)
kWh
kWh