Wärmepumpen fürs Weltklima

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19 : 2 – so ist das Verhältnis zwischen Öl- und Gasheizungen auf der einen Seite und Biomasse-Kesseln und Wärmepumpen auf der anderen Seite. Das meldet der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). Der weitaus größte Teil unserer Heizungen wird also nach wie vor mit fossilen Brennstoffen betrieben. Will Deutschland seine selbst gesteckten Klimaziele erreichen, muss sich das nach Auffassung von Fachleuten in Zukunft ändern.

Neue Studie fordert mehr Einsatz für die Klimaziele

Klimaneutral soll der Gebäudebestand in Deutschland bis zum Jahr 2050 sein – so lautet das recht ehrgeizige Ziel. Denn immerhin 40 % der Energie werden Stand heute in unserem Land verheizt. Unsere wohlig warmen Stuben sind damit alles andere als eine Wohltat für das Weltklima. Es bleibt also einiges zu tun beim Thema Klimaschutz.

Bitte mehr und bitte schneller: Wärmepumpen in die Keller!

Experten fordern nun laut Handelsblatt deutlich mehr elektrisch betriebene Wärmepumpen im Land. Fünf bis sechs Millionen Anlagen sollten es schon sein bis zum Jahr 2030. Das besagt zumindest die aktuelle Studie „Wärmewende 2030“ des Fraunhofer-Institutes für Windenergie und Energiesystemtechnik sowie vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik. Um diese effiziente Technologie weitflächiger zu nutzen, kann eine Wärmepumpe beispielsweise auch im Altbau installiert werden. Denkbar sind etwa Hybrid-Modelle in Kombination mit Gaskesseln, die bei besonders kalter Witterung für zusätzliche Wärme sorgen.

Dämm it! Es wird noch zu wenig getan – trotz staatlicher Förderung

Damit ist es aber nach Ansicht der Fachleute noch lange nicht getan. So müssten doppelt so viele Gebäude energetisch saniert – sprich: vor allem gedämmt – werden wie bisher. Trotz staatlicher Förderung wie dem KfW-Gebäudesanierungsprogramm steigt die Sanierungsrate bislang nicht ausreichend.

Aus Sicht der Experten gilt: Der Energieverbrauch für das Beheizen von Gebäuden sollte bis 2030 um mindestens ein Viertel gesenkt werden. Der Gasanteil bliebe dann nahezu konstant, Heizöl dagegen dürfte als Energieträger keine Rolle mehr spielen.

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